Der PDCA-Zyklus (Planen, Durchführen, Prüfen, Handeln) ist das iterative Vorgehensmodell zur systematischen Verbesserung von Prozessen und Managementsystemen. Er gliedert Arbeit in vier aufeinanderfolgende Phasen, die kontinuierlich wiederholt werden. Der Zyklus bildet die Grundlage vieler Managementsystemnormen und verbindet Planung, Umsetzung, Überprüfung und Verbesserung in einem geschlossenen Regelkreis.
Definition
Der PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act, deutsch Planen-Durchführen-Prüfen-Handeln) ist ein iteratives Vorgehensmodell, das Prozesse und Managementsysteme in vier Phasen strukturiert. **Planen**: Ziele und Ressourcen festlegen, Risiken und Chancen bestimmen. **Durchführen**: das Geplante umsetzen. **Prüfen**: Prozesse und Ergebnisse überwachen, messen und analysieren sowie berichten. **Handeln**: Maßnahmen zur Verbesserung ergreifen. Der Zyklus wird fortlaufend wiederholt und ist auf das gesamte System ebenso anwendbar wie auf einzelne Prozesse. Er verbindet prozessorientierten Ansatz mit risikobasiertem Denken und ist die Grundlage der Struktur von Managementsystemnormen wie ISO 9001. Die Phasen folgen aufeinander und führen über die Rückkopplung von Ergebnissen in die Planung zu kontinuierlicher Verbesserung.
Praxisbezug
Ein mittelständischer Maschinenbauer nutzt den PDCA-Zyklus für sein jährliches Verbesserungsprogramm: Im Planen legt die Geschäftsführung Qualitätsziele fest, im Durchführen setzen die Teams Maßnahmen um, im Prüfen wertet der Qualitätsmanagement-Beauftragte Kennzahlen und Audit-Ergebnisse aus, im Handeln leitet er Verbesserungen und Korrekturen ein. Der nächste Zyklus beginnt mit neuen Zielen, wodurch Verbesserung zur festen Routine statt zur einmaligen Aktion wird.
Normbezug
ISO 9001:2015, Abschnitt 0.3.2