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Der ISO 9001:2026 Draft ist der offizielle Entwurf der ISO 9001:2026 und wurde Ende August 2025 herausgegeben. Die finale Version der ISO 9001 soll Ende 2026 veröffentlicht werden. Der Entwurf der ISO 9001:2026 heißt Draft International Standard (DIS) und wird deshalb auch DIS DIN ISO 9001 genannt.

Die ISO 9001 ist die wichtigste sowie weltweit bekannteste Norm für das Qualitätsmanagement und hilft dabei, Qualitätsmanagementsysteme (QMS) in Unternehmen einzuführen. Der Entwurf der ISO 9001 ist der 3. Schritt der Normenentwicklung, woraufhin die Kommentierung und Abstimmung des veröffentlichten Entwurfs sowie die Übernahme der Kommentare in die ISO 9001 Revision folgt.

Organisationen und Interessenten weltweit dürfen an der Kommentierung sowie der Abstimmung des Normenentwurfs für die ISO 9001 über die jeweiligen nationalen Normungsgremien teilnehmen. Offizielle Normen werden regelmäßig aktualisiert, um dem Stand der Technik zu entsprechen und um gesetzliche, gesellschaftliche oder wirtschaftliche Veränderungen zu berücksichtigen.

Derzeit bieten wir von IQI Dienstleistungen zur noch aktuellen DIN EN ISO 9001:2015 an. Nach der Veröffentlichung der Revision im Jahr 2026 werden wir Dienstleistungen für die Beratung, die Durchführung interner Audits und die Vorbereitungen auf die ISO 9001 Zertifizierung anbieten.

Was sind die Änderungen gemäß dem ISO 9001:2026 Draft?

Die Änderungen gemäß dem ISO 9001:2026 Draft sind in erster Linie Umformulierungen der Anforderungen für eine bessere Deutung und Umsetzung in der Praxis der Norm. Die wichtigsten Änderungen in der ISO 9001:2026 sind, dass auf Themen wie Klimawandel, Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel näher eingegangen wird.

Beim ISO 9001:2026 Draft handelt es sich mehr um eine Weiterentwicklung statt um eine neue Norm, denn es wurden Aktualisierungen vorgenommen, um die Norm verständlicher zu machen. Die ISO 9001:2026 soll mehr an die neueste Harmonized Structure der ISO angepasst werden, damit derselbe Aufbau und die gleiche Terminologie bei allen ISO Normen herrschen. Weitere Änderungen der ISO 9001:2026 nach der Sammlung der öffentlichen Kommentierung und Abstimmung des Normenentwurfs sind möglich.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Änderungen gemäß dem ISO 9001:2026 Draft im Detail.

Management von Risiken und Chancen

Im sechsten Kapitel der ISO 9001:2026 gibt es neue Unterabschnitte, Kapitel 6.1.2 und 6.1.3. Ab der Revision der ISO 9001 gibt es eine klarere Trennung zwischen Risiken und Chancen sowie bessere Unterscheidungen zwischen Bedrohungen und Potenzialen. Der Fokus des sechsten Kapitels wird in der ISO 9001:2026 auf dem chancenbasierten und risikobasierten Denken liegen. Das sechste Kapitel der ISO 9001:2026 dient der verbesserten systematischen Identifizierung und Umsetzung von Chancen.

Nachhaltigkeit

Im vierten Kapitel gibt es Ergänzungen bezüglich des Klimawandels und der Nachhaltigkeit im Kontext der Organisation und bei interessierten Parteien. Das im Jahr 2024 veröffentlichte ISO 9001 Amendment 1:2024 wird in der neuen Version zum Einbezug der Klimawandel-Auswirkungen berücksichtigt. Das vierte Kapitel der ISO 9001 wurde für die Revision überarbeitet, um Nachhaltigkeit und Qualität stärker zu vereinen sowie Nachhaltigkeit in die Planung von Dienstleistungen und Produkten einzubeziehen. Laut dem ISO 9001:2026 Draft sollen Qualitätsziele mit Umweltzielen besser abgestimmt werden.

Kontext der Organisation

Das Kapitel „Kontext der Organisation“ legt in der neuen ISO 9001:2026 Wert auf eine strategische Ausrichtung der Qualitätspolitik. Die Qualitätspolitik, -ziele und -maßnahmen sollen laut dem ISO 9001:2026 Draft im Unternehmen mehr mit der Unternehmensstrategie übereinstimmen. Interessierte Parteien sollten gemäß der ISO 9001:2026 im Hinblick auf deren Anforderungen bezüglich des Klimawandels inklusive Klimarisiken berücksichtigt werden.

Führung und Verpflichtung

Bei der Führung und Verpflichtung im 5. Kapitel der ISO 9001:2026 gibt es eine Ergänzung um das ethische Verhalten aufseiten der Führung, wobei eine ethisch wirksame Führungsverantwortung berücksichtigt werden soll. Gemäß der Revision der ISO 9001 muss die Leitung die Qualitätskultur im Unternehmen fördern, die den Kontext des Unternehmens berücksichtigen sollte. Im Allgemeinen gibt der ISO 9001:2026 Draft eine höhere Einbindung der obersten Leitung und einen neuen Abschnitt, Kapitel 5.2.1, vor.

Betrieb

Im 8. Kapitel der ISO 9001:2026 soll es um den stärkeren Nachweis konsistenter Kriterien und Methoden, insbesondere für Dienstleistungs- und Softwarekontexte geben. In Zukunft wird in der Revision der ISO 9001 ein größerer Fokus auf risikobasierte Lieferantenqualifizierung und -überwachung gelegt sowie Anforderungen, Änderungen und Kommunikation in Bezug auf kundenbezogene Prozesse klar festgelegt.

Erweiterung von Anhang A

Die Erweiterung von Anhang A im ISO 9001:2026 Draft umfasst sämtliche Ergänzungen und Überarbeitungen der derzeitigen Informationen sowie detaillierte Erklärungen zu den Kapiteln 4 - 10 der Norm. Der neue Anhang A der ISO 9001:2026 hilft beim besseren Verständnis der gesamten ISO 9001 Norm und erläutert, wie Normforderungen zu verstehen sowie zu interpretieren sind.

Wie lautet der Zeitplan für die Revision der ISO 9001?

Der Zeitplan für die Revision der ISO 9001 lautet, dass die Normungsgremien seit Ende Oktober 2025 alle Kommentare zusammentragen und sich mit dem technischen Komitee für Qualitätsmanagementnormen (ISO/TC 176) im Frühjahr 2026 beraten. Etwa ab April 2026 wird ein Final Draft International Standard (FDIS) erstellt.

Der ISO 9001:2026 Entwurf wurde am 22. August 2025 veröffentlicht, der über den ISO-Onlineshop oder im Webshop von DIN Media erworben und bis zum 22. Oktober 2025 kommentiert werden durfte. Die finale Veröffentlichung der ISO 9001:2026 ist zwischen September und November 2026 geplant.

Insgesamt dauert es 36 Monate von der Erarbeitung des Arbeitsentwurfs (Working Draft, WD) bis zur endgültigen Veröffentlichung der ISO 9001:2026 durch die ISO. Bis zur Veröffentlichung einer Norm-Revision dauert es lang, da mehr als 160 Länder in den jeweiligen Gremien vertreten sind und diese unterschiedliche Erwartungen sowie Anforderungen haben. Die ISO 9001 Revision muss Übersetzungen und mehrere Entwicklungsstufen durchlaufen, die für einen langen Entstehungsprozess sorgen.

Was sind die Übergangsregeln für die ISO 9001:2026?

Die Übergangsregeln für die ISO 9001:2026 werden im Sommer 2026, kurz vor der endgültigen Veröffentlichung der ISO 9001:2026, vom International Accreditation Forum (IAF) final bekanntgegeben. In den meisten Fällen hat man zwei bis drei Jahre ab Veröffentlichung Zeit, bis die neue Version im Unternehmen einzuführen ist.

Unternehmen sollten kurz vor der Veröffentlichung der ISO 9001:2026 im Herbst 2026 Ausschau nach veröffentlichten Dokumenten des IAF halten, um die Länge der Übergangsphase herauszufinden. Je früher sich Unternehmen um die Gap-Analyse und Aktualisierung ihrer ISO 9001 Zertifizierung kümmern, desto besser sind die Wettbewerbsvorteile für sie.

Warum ist die Revision der ISO 9001 wichtig?

Die Revision der ISO 9001 ist wichtig, denn sie wird an aktuelle Herausforderungen wie zum Beispiel den Klimawandel, die Digitalisierung oder die Nachhaltigkeit angepasst. Die ISO 9001 Revision ist essenziell, damit Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und sie sich mehr für den Klimaschutz einsetzen.

In der Revision der ISO 9001 gibt es praxisnahe Formulierungen, damit sie an die spezifischen Branchen angepasst werden können (z.B. in der Automobilindustrie, in der Medizintechnik, in der Umwelt- und Energietechnik oder in der IT). Die Überarbeitung der ISO 9001 ist wichtig, damit die Norm zeitgemäß, wirksam und unterstützend für Unternehmen bleibt, sowohl bei der Qualität als auch bei einem nachhaltigen Geschäftserfolg.

Haben Sie Interesse an einer Beratung für die ISO 9001 in Ihrem Unternehmen, dann kontaktieren Sie uns doch gerne über das unten stehende Kontaktformular, unter der 02933 78 63 185 oder per E-Mail an info@iqi-gmbh.de. Ab Herbst 2026 stellen wir Ihnen auch gerne Dienstleistungen für die ISO 9001:2026 zur Verfügung.

Unsere beliebte Schulungsreihe zum Qualitätsmanagement in der Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie findet auch im Frühjahr 2026 wieder statt. Neben der Schulung "Basiswissen DIN EN 9100/9120" bieten wir auch die "Ausbildung interner Auditor" nach DIN EN 9100/9120 an.

Die Seminare finden in der Zeit vom 23.03. bis 25.03.2026 an den folgenden Terminen statt:

Basiswissen DIN EN 9100/912023.03.2026
Ausbildung interner Auditor EN 9100/912024.03. - 25.03.2026
Kombi-Angebot "Basiswissen + Interner Auditor"23.03. - 25.03.2026

Wir laden Sie herzlich ein, an unseren praxisbezogenen und wissenswerten Schulungen teilzunehmen. Wenn Sie mehr über die verschiedenen Seminare erfahren möchten, schauen Sie sich gerne unser Schulungsprogramm DIN EN 9100:2018 für 2026 an.

Mehr zur EN 9100

Weitere Seminare

Ein Compliance Audit ist eine umfassende Prüfung und Bewertung, ob die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben eingehalten werden, die im Kontext des jeweiligen Managementsystems für das Unternehmen wichtig sind. Mit der Durchführung eines Compliance Audits wird die Rechtssicherheit im Unternehmen verbessert.

Unternehmen sind dazu verpflichtet, eine Reihe an Gesetzen und Vorschriften einzuhalten, weshalb ein Compliance Audit durchgeführt wird, um die Einhaltung dieser Gesetze und Vorschriften zu analysieren. Ein Compliance Audit wird im Kontext von Managementsystemen in erster Linie in den Bereichen des Umwelt-, Energie- und Arbeitsschutzes ausgeführt.

Beispiele für einzuhaltende Gesetze für Unternehmen im Bereich des Umwelt-, Energie- und Arbeitsschutzes sind das ArbSchG (Arbeitsschutzgesetz), das EnEfG (Energieeffizienzgesetz), das BImSchG (Bundes-Immissionsschutzgesetz) und die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung).

Die Grundlage für die Durchführung von Compliance Audits gibt der Prüfungsstandard IDW PS 980 und die ISO 37301 vor. Wir von IQI bieten Ihnen an, ein Compliance Audit bei Ihnen durchzuführen, um die bisherige Einhaltung der für Sie vorgeschriebenen Gesetze und Verordnungen zu untersuchen und zu bewerten.

Was ist ein Compliance Audit?

Ein Compliance Audit ist eine unabhängige Analyse, ob ein Unternehmen die jeweils relevanten Gesetze, Vorschriften und Genehmigungen einhält oder welche noch zu berücksichtigen sind. Das Compliance Audit wird freiwillig durchgeführt, ist jedoch hilfreich für die Verbesserung der Rechtskonformität im Unternehmen.

Compliance ist die Regeltreue eines Unternehmens, weshalb ein Compliance Audit als Bestimmung gilt, ob vorgeschriebene Prozesse im Unternehmen ordnungsgemäß umgesetzt werden. Das Audit wird meist im Kontext mit (Compliance) Managementsystemen durchgeführt, vorrangig im Bereich Energierecht, Arbeitsschutzrecht und Umweltschutzrecht.

Ein Compliance Audit ist im Gegensatz zum internen Audit nicht Pflicht für die Zertifizierung, hilft aber im Zertifizierungsprozess, da viele Normen die Einhaltung rechtlicher Verordnungen vorschreiben. Die einzuhaltenden Vorgaben für das Unternehmen hängen von dem Standort, der Art der Verantwortlichkeiten und der Branche des Unternehmens sowie von den vor Ort geltenden Richtlinien ab.

Internes Compliance Audit vs. externes Compliance Audit

Ein internes Compliance Audit und ein externes Compliance Audit unterscheiden sich in der Person der Durchführung, in der Unabhängigkeit des Auditors und in den Zielen des Audits. Ein internes Compliance Audit wird von einem qualifizierten Mitarbeiter des Unternehmens, ein externes Compliance Audit von einem externen, zertifizierten Dienstleister oder einer Prüforganisation durchgeführt.

Das interne Compliance Audit dient in erster Linie der Prüfung für die Einhaltung und Verbesserung interner Vorgaben sowie des Risikomanagements. Das externe Compliance Audit dient der Prüfung der Einhaltung von rechtlichen sowie behördlichen Regeln und bietet aufgrund der Unabhängigkeit eine objektive Einschätzung von außen.

Warum ist ein Compliance Audit wichtig?

Ein Compliance Audit ist wichtig, da es das Unternehmen vor Strafen, Geldbußen, Sanktionen und Imageverlust schützen kann. Mit einem Compliance Audit wird Unternehmen die Möglichkeit gegeben, die Entdeckung und Reduzierung von internen Risiken und Schwachstellen zu erreichen.

Im Compliance Audit werden zudem Fehler und Abweichungen von den Pflichten aufgedeckt, die sonst von Behörden, Anwälten oder Gerichten offenbart werden. Mit der Einhaltung wichtiger Vorschriften, die im Compliance Audit sichtbar geworden sind, werden unter anderem Arbeitsunfälle, Umweltschäden, Energieverschwendungen und Haftungsrisiken vermieden.

Mit einem Compliance Audit und der Optimierung der Rechtssicherheit wird ein höheres Vertrauen sowie eine verbesserte Transparenz bei Kunden, Mitarbeitern, Investoren, Lieferanten und Geschäftspartnern erreicht. Ein Compliance Audit ist zwar nicht verpflichtend, es hilft aber dabei, gesetzlich bindende Anordnungen einzuhalten, das Rechtskataster zu vervollständigen und Normvorschriften (z.B. ISO 14001, ISO 45001 und ISO 50001) nachzukommen.

Wie bereitet man sich auf ein Compliance Audit vor?

Man bereitet sich auf ein Compliance Audit vor, indem man zunächst herausfindet, welche internen und externen Gesetze, Richtlinien und Vorschriften für das Unternehmen verpflichtend sind. Hinsichtlich der ermittelten Vorgaben sind Maßnahmen für die Einhaltung dieser zu ergreifen.

Auf Grundlage der Vorschriften ist ein Rechtskataster zu erstellen, das die Einhaltung im Unternehmen beweist, wofür notwendige Dokumente zu entwickeln oder zu beschaffen sind. Für die Vorbereitung auf das Compliance Audit ist es wichtig, die Auditziele und die Grundlagen des Audits zu bestimmen (z.B. zu auditierende Unternehmensbereiche und -prozesse festlegen, Verantwortlichkeiten im Unternehmen während des Audits bestimmen und Auditteam benennen).

Vor dem Compliance Audit ist zu wählen, ob man es intern oder extern durchführt und wer das Audit leiten soll. Es ist wichtig, vor dem Compliance Audit alle notwendigen personellen und anderen wichtigen Ressourcen zu planen sowie die Mitarbeiter hinsichtlich der Compliance zu schulen.

Wie ist der Ablauf eines Compliance Audits?

Der Ablauf eines Compliance Audits ist in vier Schritte eingeteilt: die Planung des Audits, die Prüfung der Dokumente durch den Auditor, die Besichtigung des Unternehmens und das Schlussgespräch mit dem Auditor.

Den Ablauf eines Compliance Audits stellen wir Ihnen detailliert im Folgenden vor.

1. Planung des Compliance Audits

Im ersten Schritt des Audits steht die Planung des Compliance Audits, wobei ein Einführungsgespräch mit dem Auditor geführt wird und der Audit-Umfang sowie die Ziele des Audits definiert werden. Der mit dem Auditor festgelegte Audit-Ablauf ist mit allen involvierten Mitarbeitern zu besprechen. Im Anschluss werden alle gesammelten Dokumente an den Auditor zur Prüfung überreicht.

2. Prüfung der Dokumente

Im zweiten Schritt des Compliance Audits wird die Prüfung der Dokumente durchgeführt, wobei alle Dokumente zum Nachweis für die Einhaltung der gesetzlichen und behördlichen Vorschriften vom Auditor gesichtet, geprüft und bewertet werden. Beispiele für essenzielle Dokumente sind behördliche Genehmigungen (z.B. Anlage mit Genehmigung), vertragliche Vorgabedokumente (z.B. Mietvertrag oder Versicherungsvertrag), bauliche Vorgabedokumente (z.B. Baugenehmigung) sowie Kundenvereinbarungen.

3. Besichtigung des Unternehmens

Im dritten Schritt des Compliance Audits steht die Besichtigung des Unternehmens an. Der Auditor besucht die Organisation für einen Tag und analysiert, ob sich Pflichten vor Ort ergeben, die nicht aus den vorher gesichteten Dokumenten klar geworden sind. Zudem prüft der Auditor bei der Besichtigung vor Ort anhand der Unternehmensprozesse, ob alle Verpflichtungen eingehalten werden. Der Auditor führt Interviews mit den Mitarbeitern sowie der Leitung, um das Bewusstsein für Compliance im Unternehmen nachzuvollziehen.

4. Schlussgespräch

Im vierten Schritt wird ein Schlussgespräch mit dem Auditor geführt, wobei die Bewertungen und Funde des Compliance Audits der Leitung erläutert werden. Im Gespräch erklärt der Auditor der Leitung den IST-Zustand des Unternehmens hinsichtlich der Einhaltung wichtiger Pflichten und gibt bei Bedarf Verbesserungsvorschläge. Zudem werden mögliche Risiken inklusive ihrer Bewertung vom Auditor ausgesprochen und im Nachhinein der Auditbericht ausgehändigt. Nicht eingehaltene Vorschriften und Verstöße sind im Unternehmen unbedingt zu beheben.

Wie häufig sollte ein Compliance Audit durchgeführt werden?

Ein Compliance Audit sollte alle 1 bis 2 Jahre durchgeführt werden, bei hohem Umfang der Gesetze oder einem großen Unternehmen mindestens einmal im Jahr. Ein Compliance Audit ist am besten regelmäßig durchzuführen, um die fortlaufende Einhaltung von Vorgaben im Unternehmen nachzuvollziehen.

Für eine verbesserte Compliance und Rechtssicherheit im Unternehmen sollte eine ständige interne Prüfung stattfinden, ob neue Gesetze oder Vorschriften für das Unternehmen relevant sind - das Rechtskataster ist entsprechend regelmäßig zu kontrollieren und zu updaten. Ein Compliance Audit ist nicht als einmalige Prüfung anzusehen, sondern als ständige Kontrolle des Unternehmens.

Compliance Audit mit IQI 

Ein Compliance Audit mit IQI ist Teil unserer Beratung zu den Normen ISO 14001, ISO 45001, ISO 50001 und EMAS, ist aber auch als Einzelleistung bei uns in Anspruch zu nehmen. Wir stellen Ihnen einen unabhängigen Auditor, der die Compliance in Ihrem Unternehmen anhand von Dokumenten sowie vor Ort prüft und beurteilt.

Haben Sie Interesse an der Durchführung eines Compliance Audits durch IQI, dann kontaktieren Sie uns gerne per Telefon unter 02933 78 63 185 oder per E-Mail unter info@iqi-gmbh.de. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, das untenstehende Formular mit Ihrem Anliegen auszufüllen und wir melden uns so schnell es geht bei Ihnen zurück.

Eine Normenpyramide für Deutschland zeigt die Hierarchie des in Deutschland und europaweit geltenden Rechts. Das Völkerrecht steht in jeder Normenpyramide an erster Stelle.

Das Völkerrecht besteht aus multilateralen Übereinkommen und Konventionen sowie dem sogenannten Völkergewohnheitsrecht, das die allgemeinen Rechtsgrundsätze abbildet, die sich in den meisten Staaten etabliert haben.

In Europa folgt das Europarecht in der Normenpyramide an zweiter Stelle. Zugleich ist die EU der oberste staatlich-hoheitliche Regelungsgeber. Unter dem Europarecht befinden sich in der Normenpyramide die im jeweiligen Land geltenden Vorschriften, Regeln und Verordnungen.

Erst unter den Vorschriften, Regeln und Verordnungen für das Land stehen die Vorschriften, Regeln und Verordnungen für die jeweiligen Bundesländer im Land. In der Normenpyramide gilt, dass keine der unteren Stufen den oberen Stufen widersprechen dürfen, um offiziell gelten zu dürfen.

In der rechtlichen Normenpyramide steht zunächst Europa (Europarecht), dann Deutschland (Bundesrecht), als Nächstes die Bundesländer (Landesrecht), dann die Kommunen (Kommunalrecht) und zuletzt technische Normen und Werksnormen. Im Gegensatz zu den Rechtsnormen sind die technischen Normen nicht öffentlich zugänglich, sondern käuflich zu erwerben. 

Die Einhaltung technischer Normen ist insofern „freiwillig“, als dass sie in den meisten Fällen an bestimmte Wirtschaftssegmente (z.B. Luft-, Raumfahrt und Verteidigung) oder Tätigkeiten (z.B. Prüfverfahren) gebunden sind. Wir von IQI bieten Ihnen verschiedene Dienstleistungen zu technischen Normen an und verhelfen Ihrem Unternehmen zur erfolgreichen Zertifizierung bzw. Akkreditierung.

Was ist eine Normenpyramide?

Eine Normenpyramide ist eine Möglichkeit, die Hierarchie der rechtlichen Vorschriften in einem bestimmten Rechtsraum (z.B. in Deutschland) einzuordnen. Eine Normenpyramide ist eine visuelle Darstellung zum besseren Verständnis für das (jeweilige) deutsche Rechtssystem (auch: deutsches Recht).

Die Normenpyramide stellt das Verhältnis der Über- und Unterordnungen im Rangprinzip sowie die Hierarchie verschiedener rechtlicher und technischer Regelwerke dar. Die unterschiedlichen Normentypen in der Pyramide reichen von bindenden Gesetzen bis zu unternehmensspezifischen Vorschriften und helfen dabei, die Verbindlichkeit der jeweiligen Normen nachzuvollziehen.

Eine Normenpyramide gibt es zum einen für allgemein gültiges Recht, aber auch im Arbeitsrecht. Die Normenpyramide im Arbeitsrecht teilt sich in EU-Recht, Grundgesetz, Bundesgesetze, Rechtsverordnungen, Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung, Arbeitsvertrag und Direktionsrecht des Arbeitgebers auf.

In einer Normenpyramide konkretisiert oder ergänzt jede untere Stufe die darüberliegende, wobei die Verbindlichkeit tendenziell von oben nach unten abnimmt. Bei der Normenpyramide herrscht ein Geltungsvorrang, wobei eine ranghöhere Norm die darunterliegende Norm ungültig macht, solange diese der oberen Norm widerspricht.

Rechtsnormen Hierarchie aus Sicht in der BRD ansässiger Organisationen

Wie ist eine Normenpyramide aufgebaut?

Eine Normenpyramide für das allgemein gültige Recht ist in 6 Stufen aufgebaut: Europarecht, Verfassung, Gesetze, Verordnungen, Satzung und Verwaltungsvorschriften.

Im Folgenden wird erklärt, wie eine Normpyramide aufgebaut ist.

1. Stufe: Europarecht 

Das Europarecht in der ersten Stufe sind alle Rechtsnormen, die auf europäischer Ebene gelten (Richtlinien und Verordnungen). Das europäische Recht hat immer Vorrang vor nationalem und widersprechendem nationalen Recht. Die Richtlinien im Europarecht sind durch die EU-Nationen in nationales Recht umzusetzen, Verordnungen werden für die Vereinheitlichung von Recht in den EU-Mitgliedstaaten verfasst. Ein Beispiel für ein Gesetz auf der Europarecht-Stufe ist die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung).

2. Stufe: Verfassung

Bei der Verfassung in der zweiten Stufe handelt es sich um die höchstrangigen, nationalen Rechtsnormen. Die Verfassung enthält alle grundlegenden Regeln im jeweiligen Land (z.B. in Deutschland) und legt Grundrechte und Staatsstrukturen fest. Ein Beispiel für Gesetze auf der Verfassungsstufe ist das Grundgesetz in Deutschland.

3. Stufe: Gesetze des Bundes

Die dritte Stufe stellt die Gesetze des Bundes dar, die vom Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Die Gesetze stehen unterhalb des Grundgesetzes und regeln die Bereiche des Zusammenlebens (z.B. Zivil- und Strafrecht). Alle Gesetze des Bundes sind verfassungskonform zu gestalten und von allen Behörden, Gerichten und Bürgern einzuhalten. Beispiel für die Gesetze in Deutschland sind das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und das StGB (Strafgesetzbuch).

4. Stufe Verordnungen des Bundes

Die Verordnungen des Bundes in Stufe vier sind rechtlich bindend, stehen aber unter den Gesetzen. Die Verordnungen sind Regeln von der Exekutive (Bundesregierung oder einem Ministerium) und fungieren als detaillierte Hilfe zur Ausführung der Gesetze (z.B. technische Vorgaben). Verordnungen dürfen dem jeweiligen, dazugehörigen Gesetz nicht widersprechen, um als rechtens zu gelten.

5. Stufe: Satzung des Bundes

Zur fünften Stufe gehören die Satzungen des Bundes, die Normen für ortsspezifische und lokale Angelegenheiten beinhalten. Die Satzungen des Bundes sind von Organisationen oder Institutionen im öffentlichen Recht herausgegeben (z.B. Gemeinden oder Unis) und haben einen beschränkten Geltungsbereich. Satzungen sind für alle Personen und Organisationen im Zuständigkeitsbereich bindend. Beispiele für eine Satzung des Bundes sind Verkehrsvorschriften an einem bestimmten Ort oder die Prüfungsordnung an einer Uni.

6. Stufe: Verwaltungsvorschriften

Die sechste Stufe beschreibt die Verwaltungsvorschriften, die nur für Behörden bindend sind und interne Regeln darstellen. Die Verwaltungsvorschriften geben vor, wie interne Gesetze und Verordnungen einzuhalten sind (einheitlich innerhalb der Behörde) und haben keine Auswirkung auf die Bürger. Beispiele für Verwaltungsvorschriften sind zum Beispiel interne Richtlinien für Aktenführung und Erlasse.

Führt man diese Normenpyramide noch weiter, folgen darunter die Verfassung, Gesetze, Verordnungen, Satzungen und Verwaltungsvorschriften für die jeweiligen Bundesländer, die ausschließlich für das jeweilige Bundesland und die dort lebenden Menschen gelten (vgl. Art. 31 GG (Grundgesetz) „Bundesrecht bricht Landesrecht“). Erst danach folgen die freiwillig anwendbaren Normen (z.B. technische Normen).

Wie ist die Normenpyramide für technische Normen aufgebaut?

Die Normenpyramide für technische Normen ist in 6 Stufen aufgebaut: Gesetze, Verordnungen, technische Normen, nationale Standards, Versicherungsanforderungen und Werksnormen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen im Detail vor, wie die Normenpyramide für technische Normen aufgebaut ist.

  1. Gesetze: Gesetze bilden die höchste rechtliche Verbindlichkeit, da sie vom Staat (Bundestag oder Bundesrat) erlassen werden. Gesetze schaffen die Grundlage für alle weiteren Regelungen und ein Verstoß führt zu rechtlichen Konsequenzen. Beispiele für Gesetze ist das BGB und das Produkthaftungsgesetz.
  2. Verordnungen: Verordnungen sind rechtlich bindend und basieren auf den Gesetzen. Verordnungen werden von exekutiven Organen erlassen, sind konkrete Ergänzungen zu den Gesetzen und haben bei Verstoß rechtliche Konsequenzen. Ein Beispiel für eine Verordnung ist die Betriebssicherheitsverordnung.
  3. Technische Normen: Technische Normen sind in den meisten Fällen freiwillig anwendbar, teils jedoch rechtlich bindend. Technische Normen werden von Normungsinstituten (z.B. DIN oder ISO) herausgegeben und tragen zur verbesserten Rechtskonformität bei. Die Normen enthalten technische Anforderungen, die Qualität, Einheit, Sicherheit und Kompatibilität gewährleisten.
  4. Nationale Standards: Nationale Standards haben keine Gesetzeskraft, helfen aber bei der Rechtskonformität. Nationale Standards werden von Fachverbänden und Organisationen herausgegeben und ergänzen oder vertiefen technischen Normen mit branchenspezifischem Fachwissen. Ein Beispiel für nationale Standards sind die VDE Vorschriften in der Elektrotechnik.
  5. Versicherungsanforderungen: Versicherungsanforderungen sind nur für Versicherungsnehmer und Versicherungsanbieter bindend. Bei den Versicherungsanforderungen handelt es sich um Schutzbedingungen, die einzuhalten sind, um im Schadenfall Versicherungsschutz zu erhalten. Ein Verstoß gegen die Versicherungsanforderungen führt im schlimmsten Fall zum Verlust des Versicherungsschutzes.
  6. Werksnormen: Werksnormen sind interne Normen, die nur im jeweiligen Unternehmen verbindlich sind (z.B. interne Entwicklungsanforderungen, Lieferbedingungen und Prüfpläne). Werksnormen werden für die Qualitätssicherheiten und Vereinfachung von Prozessen vom Unternehmen selbst bestimmt. Ein Verstoß gegen die Werksnormen führt zu unternehmensinternen Konsequenzen.

Haben Sie noch weitere Fragen zur Normenpyramide oder wünschen Sie sich unsere Hilfe bei der Einführung einer bestimmten Norm in Ihrem Unternehmen, dann setzen Sie sich gerne mit uns von IQI auf dem von Ihnen präferierten Kontaktweg in Verbindung oder füllen Sie einfach das unten stehende Kontaktformular aus.

Unsere Seminare zu Normen vermitteln Ihnen Fachkenntnisse zum Thema DIN und EN Normen. Je nach Seminar schulen wir Sie zu den Grundlagen der Normen oder bilden Sie zum internen Auditor aus. Alle unsere Fort- und Weiterbildungen zu den Normen werden von qualifizierten Experten für Managementsysteme geleitet.

Die Inhalte unserer Schulungen zu Normen umfassen unter anderem die Funktionsweise von Normen, die optimale Vorgehensweise bei der Implementierung von Normen im Unternehmen, die Einführung von Managementsystemen und der Ablauf von internen sowie externen Audits. Der Besuch von Schulungen zu Normen ist für Unternehmen nicht Pflicht, hilft ihnen aber auf dem Weg zur erfolgreichen Zertifizierung bzw. Akkreditierung.

Wir von IQI stellen Ihnen ein breites Angebot an Seminaren zu Normen zur Verfügung, die in unterschiedlichen Formaten (Onlinekurse und Schulungen vor Ort) angeboten werden. Die interaktiven Fortbildungen helfen Teilnehmern dabei, ihr Wissen praxisnah zu vertiefen und dies unmittelbar in ihrem beruflichen Alltag anzuwenden.

Welche Seminare bieten wir zu Normen an?

Wir bieten Seminare zu Normen wie der ISO 9001 (Allgemeines Qualitätsmanagement), der EN 9100 (Qualitätsmanagement in der Luft- und Raumfahrt), der ISO 14001 (Umweltmanagement), der ISO 45001 (Arbeitsschutzmanagement) und der ISO/IEC 17025 (Qualitätsmanagement für Prüf- und Kalibrierlabore).

Die 5 Seminare, die wir zu Normen anbieten, stellen wir Ihnen im Folgenden detailliert vor.

ISO 9001 Seminar

Als ISO 9001 Seminar bieten wir die Schulung „Basiswissen ISO 9001” und die Schulung „Interner Auditor ISO 9001” an. Das Seminar „Basiswissen ISO 9001” ist für Anfänger des allgemeinen Qualitätsmanagements (QM) gedacht und das Seminar „Interner Auditor ISO 9001” für erfahrene Qualitätsexperten, die sich zum internen Auditor ausbilden lassen möchten.

Beim Seminar „Basiswissen ISO 9001” werden die Inhalte der DIN EN ISO 9001:2015 nahegebracht, die Struktur und Ziele der Norm sowie die praktische Anwendung der ISO 9001 gelehrt. Das Seminar „Basiswissen ISO 9001” eignet sich für Mitarbeiter und Leitungen aus jeder Branche, die die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) im Unternehmen anstreben.

Die Schulung „Interner Auditor ISO 9001” lehrt den Teilnehmern die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung interner Qualitätsmanagement-Audits in Unternehmen. Das Ziel des Seminars ist die eigenständige Durchführung von internen Audits im eigenen oder in externen Unternehmen. Die Schulung „Interner Auditor ISO 9001” eignet sich für alle Mitarbeiter, die Auditoren werden möchten.

EN 9100 Seminar

Als EN 9100 Seminar bieten wir Interessenten die Schulung „Basiswissen EN 9100/9120”, die „Ausbildung interner Auditor EN 9100/9120” und die „Ausbildung leitender Auditor EN 9100/9120” an. Bei den Seminaren zur EN 9100 geht es um das Qualitätsmanagement in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Verteidigungsindustrie.

Das Seminar „Basiswissen EN 9100/9120” umfasst die Grundlagen der EN 9100 und der EN 9120, die Dokumentation für ein vollständiges Qualitätsmanagementsystem und die praktische Anwendung der EN 9100. Der Lehrgang „Basiswissen EN 9100/9120” eignet sich für Leitende und Mitarbeiter aus der Raum-, Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie.

Die Schulung „Ausbildung interner Auditor EN 9100/9120” lehrt die Planung und Durchführung interner Audits nach EN 9100 und EN 9120, die Bewertung eines QMS nach EN 9100/9120 und die Erstellung von Auditberichten. Das Ziel des Lehrgangs ist die Qualifizierung für die erfolgreiche Durchführung von internen Audits. Das Seminar „Ausbildung interner Auditor EN 9100/9120” endet mit einer Prüfung und einem Zertifikat.

Der Lehrgang „Ausbildung leitender Auditor EN 9100/9120” beschäftigt sich mit der Leitung des Auditteams und der Verwaltung von internen Audits. Das Ziel des Seminars ist die erfolgreiche Betreuung interner Audits in Unternehmen, was mit einer Prüfung und einem Zertifikat am Ende bestätigt wird. Die Schulung „Ausbildung leitender Auditor EN 9100/9120” ist für verantwortliche Mitarbeiter der Raum-, Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie geeignet.

ISO 14001 Seminar

Als ISO 14001 Schulung bieten wir ein Seminar für den Wissenserwerb zum Umweltmanagement in Unternehmen. Die ISO 14001 Schulung ist ein Teil unserer ISO 14001 Beratung und hat deshalb einen Workshopcharakter. Der Lehrgang zur ISO 14001 sehen wir als wichtig an, um alle im Prozess involvierten Mitarbeiter zum Thema zu schulen.

Eine ISO 14001 Schulung im Rahmen der ISO 14001 Beratung ist hilfreich, um für eine erfolgreiche Einführung des Umweltmanagementsystems (UMS) und die selbstständige Weiterführung des UMS im Unternehmen zu sorgen. Wir lehren allen Beteiligten den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen während der Produktion und im Vertrieb sowie das Umweltbewusstsein im Unternehmen.

Unser ISO 14001 Seminar ist in erster Linie dafür gedacht, Unternehmen bei der kontinuierlichen Optimierung ihres UMS und bei der nachhaltigen Steigerung ihrer Umweltleistung zu unterstützen. Der Lehrgang für die ISO 14001 eignet sich für alle Mitarbeiter eines Unternehmens, die ihre Umweltauswirkungen reduzieren möchten.

ISO 45001 Seminar

Bei unserem ISO 45001 Seminar handelt es sich um eine Schulung für das verbesserte Arbeitsschutzmanagement in Unternehmen. Die ISO 45001 Schulung mit Workshopcharakter ist Teil unserer ISO 45001 Beratung, um für die selbständige Weiterentwicklung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen zu sorgen.

Während unserer Fortbildung zur ISO 45001 lernen die Teilnehmer, wie sie Unfälle und Gefährdungen am Arbeitsplatz reduzieren. Weitere Inhalte des ISO 45001 Seminars sind die Erstellung, Pflege und Weiterführung eines Arbeitsschutzmanagementsystems im Unternehmen. Unsere Schulung ist für alle Führungskräfte und Angestellte geeignet, die die Stärkung des Arbeitsschutzes sowie die Minimierung von Risiken im Unternehmen anstreben.

ISO/IEC 17025 Seminar

Unser ISO/IEC 17025 Seminar ist Teil der ISO 17025 Beratung und ist deshalb eher ein Anwendungstraining für Mitarbeiter, deren Unternehmen eine Akkreditierung nach ISO 17025 beabsichtigen. Wir lehren den Teilnehmern die Verbesserung des Qualitätsmanagements in ihrem Prüf- oder Kalibrierlabor.

Im ISO 17025 Seminar werden alle Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien gelehrt, um verlässliche Ergebnisse zu liefern. Zu den Inhalten unseres ISO 17025 Seminars gehören unter anderem die Einführung und Pflege eines Qualitätsmanagementsystems nach ISO 17025. Die Fortbildung zur ISO 17025 eignet sich für alle Mitarbeiter und Führungskräfte, die in einem Prüflabor oder Kalibrierlabor tätig sind.

Vorteile unserer Fortbildungen zu Normen

Die wichtigsten Vorteile unserer Fortbildungen zu Normen sind, dass sie praxisnah sind, Fachwissen vermitteln und Best Practice Lösungen anbieten. Weitere Vorteile unserer Fortbildungen zu Normen sind die Steigerung der Kundenzufriedenheit, der Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit sowie die Individualität der Seminare.

Alle Vorteile unserer Fortbildungen zu Normen sind der nachstehenden Liste im Detail zu entnehmen.

Für wen sind unsere Seminare zu Normen geeignet?

Unsere Seminare zu Normen sind für die Unternehmensleitung, für Mitarbeiter, für angehende Auditoren und für allgemeine Norm-Interessierte geeignet. Die Seminare zu verschiedenen Normen sind vor allem geeignet, wenn man eine bestimmte Norm in seinem Unternehmen einführen und sich dazu fort- oder weiterbilden möchte.

Die meisten unserer Norm-Seminare sind sowohl für Neueinsteiger, Quereinsteiger und Fachleute als auch für Mitarbeiter von bereits zertifizierten Unternehmen geeignet. Mit Ausnahme der Ausbildungen zum internen oder leitenden Auditor sind für unsere Schulungen keine Vorkenntnisse erforderlich. Unsere Fortbildugnen zu Normen gelten in erster Linie zum Einstieg oder zur Vertiefung des Normenwissens, damit Unternehmen die Audits bestehen.

Über uns

Wir von IQI sind ein privates Institut für Unternehmensberatung im Bereich der Managementsysteme und bieten seit 2015 in zweiter Generation Schulungen, Beratungen, interne Audits und die Erstellung von Rechtskatastern an. Wir helfen Ihnen bei der Erlangung der Zertifizierung bzw. Akkreditierung in Ihrem Unternehmen.

Für unsere Kunden bieten wir eine ausführliche Beratung, die flexibel auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt ist und dessen Umfang von jedem Unternehmen frei zu wählen ist. Dank unserer tiefgreifenden Branchenexpertise finden wir für jedes Unternehmen eine maßgeschneiderte Lösung und bieten für Sie individuelle Seminare an.

Haben wir Ihr Interesse an einem Seminar zu einer spezifischen Norm geweckt, melden Sie sich gerne zu einer anstehenden Schulung bei uns an. Bei Fragen zu unseren Seminaren zu Normen kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail, Telefon oder über das unten stehende Kontaktformular. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurück.

Eine ISO Beratung wird von Unternehmen in Anspruch genommen, um ein Managementsystem für eine ISO Norm im Betrieb einzuführen oder zu optimieren. Die ISO ist die International Organization for Standardization (deutsch: Internationale Organisation für Normung), die die ISO Normen formuliert und veröffentlicht.

Ein ISO Berater dient als fachmännischer Ansprechpartner, der bei der Einführung der Norm den notwendigen Blick von außen liefert, um eine Betriebsblindheit im Unternehmen zu vermeiden. Die ISO Beratung ist eine kompetente Begleitung im gesamten Zertifizierungs- oder Akkreditierungsprozess. Wir von IQI sind seit über 20 Jahren Experten für Normen und Managementsysteme und helfen Ihnen mit unserer ISO Beratung auf dem Weg zum Zertifikat.

Was ist eine ISO Beratung? 

Eine ISO Beratung ist die Unterstützung von Experten bei der Einführung einer bestimmten ISO Norm im Unternehmen. Die ISO Beratung ist eine professionelle Begleitung im Prozess der Zertifizierung und dient der Umsetzungshilfe bei den Normforderungen, da diese eine Herausforderung für Unternehmen darstellen.

Zu den Beratungsleistungen gehören eine Gap-Analyse zur Prüfung der bisherigen EInhaltung der Normforderungen im Unternehmen, die Implementierung eines effektiven Managementsystems, die Erstellung relevanter Management-Dokumente für die internen und externen Audits, die Schulung der Mitarbeiter und Leitung sowie die Durchführung interner Audits. Das Ziel einer ISO Beratung ist ein erfolgreiches Zertifizierungs- oder Akkreditierungsaudit

Warum ist eine ISO Beratung wichtig? 

Eine ISO Beratung ist wichtig, um das Zertifikat für die Zertifizierung oder Akkreditierung zu sichern. Die ISO Beratung gilt als Schulung aller beteiligten Mitarbeiter für die Sensibilisierung des Normen-Themas und bietet eine fachkundige Unterstützung, von der Unternehmensanalyse bis hin zum externen Audit.

Die ISO Beratung sorgt für einen stressfreien Zertifizierungsprozess, da Mitarbeiter aufgrund der Experten-Hilfe die Möglichkeit haben, ihrem Tagesgeschäft weiterhin nachzugehen. Bei einer ISO Beratung werden Fehler und Schwachstellen durch den externen Blick aufgedeckt und auf wichtige Anpassungen in Unternehmensprozessen hingewiesen. Zudem werden Ihnen Best Practice Lösungen dank umfangreicher Branchen- und Normenkenntnisse der Berater aufgezeigt.

Welche ISO Beratungen bieten wir an?

Wir bieten ISO Beratungen für die DIN EN ISO 9001, die DIN EN ISO/IEC 27001, die DIN EN ISO 14001, die DIN EN ISO 45001, die DIN EN ISO/IEC 17025, die DIN EN ISO 13485 und die DIN EN ISO 50001 an. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Normen unserer ISO Beratungen vor.

ISO 9001 Beratung 

Die ISO 9001 Beratung ist für die Einführung eines Managementsystems nach DIN EN ISO 9001 hilfreich, das für die Verbesserung des allgemeinen Qualitätsmanagements (QM) in Unternehmen verantwortlich ist. Die Einführung eines ISO 9001 Qualitätsmanagementsystems mit einer ISO 9001 Beratung ist für alle Branchen geeignet und dient der Qualitätsoptimierung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens.

ISO 27001 Beratung 

Mit der ISO 27001 Beratung wird ein Managementsystem nach DIN EN ISO/IEC 27001 im Unternehmen eingeführt, das der Förderung des Informationssicherheitsmanagement (ISM) dient. Die ISO 27001 Beratung ist für alle Branchen, aber vor allem für IT-Dienstleister, geeignet. Bei der ISO 27001 geht es um die Sicherstellung des verantwortungsvollen Umgangs mit schützenswerten Informationen im Unternehmen.

ISO 14001 Beratung 

Eine ISO 14001 Beratung hilft bei der Einführung eines Managementsystems nach DIN EN ISO 14001, um das Umweltmanagement (UM) im Unternehmen zu verbessern. Die Implementierung eines Umweltmanagementsystems mithilfe einer ISO 14001 Beratung eignet sich für alle Unternehmensbranchen. Mit der Norm soll der Umweltschutz im Unternehmen gewährleistet, die Umweltleistung verbessert und die Umweltbelastung reduziert werden.

ISO 45001 Beratung 

Die ISO 45001 Beratung hilft bei der Implementierung eines Managementsystems nach DIN EN ISO 45001 für die Stärkung des Arbeitsschutzmanagements (ASM) im Unternehmen. Die ISO 45001 kann mit einer ISO 45001 Beratung in allen Branchen eingeführt werden und dient der Sicherheit und Gesundheit (SGA) am Arbeitsplatz. Mit der Norm entstehen weniger Risiken im Unternehmen, was in weniger Unfällen beim Arbeiten resultiert.

ISO 17025 Beratung

Eine ISO 17025 Beratung ist eine Unterstützung bei der Integrierung eines Managementsystems nach DIN EN ISO/IEC 17025 im Unternehmen. Die Norm verbessert das Qualitätsmanagement für Prüf- und Kalibrierlabore, weshalb die ISO 17025 Beratung für Laboratorien geeignet ist. Die Beratung nach ISO 17025 dient dem verbesserten Qualitätsmanagement bei der Durchführung von Prüfungen, Probenahmen und Kalibrierungen.

ISO 13485 Beratung 

Eine ISO 13485 Beratung gilt der Einführung eines Managementsystems nach DIN EN ISO 13485 für die Stärkung des Qualitätsmanagements für Medizinprodukte. Die ISO 13485 Beratung ist für alle Unternehmen geeignet, die Medizinprodukte herstellen. Mit der Norm soll die Sicherheit des Herstellungsprozesses von Medizinprodukte im Unternehmen sichergestellt werden.

ISO 50001 Beratung 

Die ISO 50001 Beratung unterstützt bei der Umsetzung eines Managementsystems nach DIN EN ISO 50001, die das Energieeffizienzmanagement (EnM) im Unternehmen verbessert. Die ISO 50001 Beratung ist für alle Unternehmen, aber vor allem für Branchen mit hohem energetischen Einsatz, geeignet. Mit der Implementierung der ISO 50001 wird die energetische Leistung (Energieverbrauch, Energieeffizienz etc.) im Unternehmen verbessert.

Wie ist der Ablauf einer ISO Beratung?

Der Ablauf einer ISO Beratung wird in 5 Schritte unterteilt: die Analyse des IST-Zustands, die Einführung oder Optimierung des jeweiligen Managementsystems, die Durchführung des internen Audits, die Anpassung der Nicht-Konformitäten und der Vollzug des Zertifizierungs- bzw. Akkreditierungsaudits.

  1. IST-Zustand analysieren: Im ersten Schritt der ISO Beratung wird der IST-Zustand analysiert, bei dem das bisherige Management geprüft und Verbesserungen/Fehler/Schwachstellen festgestellt werden. Anstehende Aufgaben im Prozess der Zertifizierung oder Akkreditierung werden ebenfalls verteilt.
  2. Managementsystem einführen oder optimieren: Im zweiten Schritt der ISO Beratung wird das Managementsystem eingeführt oder optimiert, wofür relevante Management-Dokumente erzeugt und das Management-Handbuch erstellt werden. Danach erfolgt die Schulung der Mitarbeiter zum jeweiligen Normen-Thema.
  3. Internes Audit durchführen: Im dritten Schritt der ISO Beratung wird das interne Audit vorbereitet und von einem unabhängigen Auditor durchgeführt. Nach dem Audit erhalten Sie einen Auditbericht, der Nicht-Konformitäten, Verbesserungspotenziale und Fehler beinhaltet. Diese Problematiken sind vor dem externen Zertifizierungs- bzw. Akkreditierungsaudit zu beseitigen.
  4. Nicht-Konformitäten anpassen: Im vierten Schritt der ISO Beratung werden die vom Auditor festgestellten Nicht-Konformitäten angepasst und beseitigt. Danach folgt die Vorbereitung des Unternehmens auf das externe Zertifizierungs- bzw. Akkreditierungsaudit.
  5. Zertifizierungs-/Akkreditierungsaudit: Im letzten, fünften Schritt der ISO Beratung werden alle relevanten Management-Dokumente zusammengetragen und das Zertifizierungs-/Akkreditierungsaudit findet statt. Während des Audits fungieren SEO Berater als Unterstützung und Ansprechpartner für den Kunden sowie für den Auditor.

Vorteile einer ISO Beratung durch IQI

Die folgende Liste zeigt die Vorteile einer ISO Beratung durch IQI.

Haben Sie Interesse an einer ISO Beratung durch IQI, dann füllen Sie einfach das unten stehende Kontaktformular aus oder setzen Sie sich mit uns auf Ihrem präferierten Kontaktweg in Verbindung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Ein ISO Audit ist eine interne oder externe Prüfung eines Unternehmens hinsichtlich der Einhaltung der jeweiligen ISO-Norm-Vorgaben. Das ISO Audit dient als Nachweis der Wirksamkeit einzelner Prozesse und Unternehmensabläufe und wird für jede ISO Norm (z.B. ISO 9001, ISO 27001, ISO 14001, ISO 45001) durchgeführt.

ISO steht für die “International Organization of Standardization” (deutsch: Internationale Organisation für Normung), die international geltende Normen erarbeitet und veröffentlicht. Möchten sich Unternehmen nach bestimmten ISO-Normen zertifizieren/akkreditieren lassen, ist mindestens ein internes Audit (First Party Audit) und ein externes Audit (Third Party Audit) durchzuführen.

Interne Audits gelten als Voraussetzung für die Durchführung eines externen Audits. Bei erfolgreichen externen Audits erhält das Unternehmen das jeweilige Zertifikat für die Zertifizierung oder Akkreditierung. Je nach Norm ist bei den ISO Audits das Vorzeigen unterschiedlicher Nachweise notwendig.

Was ist ein ISO Audit?

Ein ISO Audit ist eine systematische Prüfung von Systemen und Prozessen, ob das eingeführte Managementsystem im Unternehmen den Vorschriften der jeweiligen Norm nachgeht und wirkungsvoll ist. Das ISO Audit wird je nach Auditart von einem (unabhängigen) Auditor durchgeführt.

Ein ISO Audit gilt darüber hinaus als Analyse, ob Maßnahmen zur Verbesserung des Managementsystems getroffen wurden und ob diese effektiv sind. Dafür wird der Ist-Zustand mit dem von der Norm geforderten Soll-Zustand verglichen. Das Ziel eines internen ISO Audits ist es, Schwachstellen und Verbesserungspotenziale noch vor dem externen Audit aufzudecken, um beim externen ISO Audit das Zertifikat zu erhalten.

Es gibt 6 verschiedene ISO Audits. Das Systemaudit (Überprüfung des Managementsystems), das Prozessaudit (Überprüfung von Geschäftsprozessen), das Produktaudit (Überprüfung der Qualität von Produkten/Dienstleistungen), das Compliance Audit (Überprüfung der Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien), das Zertifizierungs- bzw. Akkreditierungsaudit (Erhalt des Zertifikats) sowie das Überwachungsaudit (jährliche Kontrolle des Managementsystems).

Warum ist ein ISO Audit wichtig?

Ein ISO Audit ist wichtig, um die Wirksamkeit des Managementsystems festzustellen. Das interne ISO Audit ist für die Zulassung zum externen Audit wichtig, wobei Fehler bereits vor dem externen Audit aufgedeckt und beseitigt werden. Ein erfolgreiches internes Audit verspricht ein erfolgreiches externes Audit.

Das ISO Audit ist für die erfolgreiche Zertifizierung bzw. Akkreditierung wichtig, denn im Auditprozess wird ein unabhängiger Blick von außen ermöglicht. Beimm Audit werden Unternehmensprozesse, das Managementsystem und die Management-Dokumente hinsichtlich der Einhaltung der Normforderungen bewertet.

Welche Arten von ISO Audits gibt es?

Es gibt für jede Norm zwei Arten von ISO Audits: das interne First Party Audit und das externe Third Party Audit. Im Audit Prozess werden die Einhaltung der jeweiligen Normforderungen und der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) im Unternehmen analysiert. Die Kosten variieren je nach Auditor und Unternehmensgröße.

Der Ablauf der Audits gestaltet sich bei allen Normen gleich. Bei der Vorbereitung wird ein Auditplan und die Rollen im Prozess verteilt. Im Audit selbst werden entsprechende Nachweise zur Ausübung der Normforderungen im Unternehmen vom Auditor geprüft und bewertet. Zudem werden Gespräche mit allen involvierten Mitarbeitern geführt. Im Anschluss folgt ein Abschlussgespräch mit dem Auditor und ein ausführlicher Auditbericht (inkl. Verbesserungsvorschläge, Abweichungen etc.) wird für das Unternehmen erstellt. 

ISO 9001 Audit

Beim ISO 9001 Audit geht es um die Analyse des allgemeinen Qualitätsmanagementsystems (QMS) nach ISO 9001 in Unternehmen. Die Abläufe im Unternehmen sollen den Qualitätsstandards und den Vorgaben der ISO 9001 entsprechen, um qualitativ hochwertige Produkte/Dienstleistungen anzubieten. 

Erforderliche Nachweise, die beim ISO 9001 Audit vorzuzeigen sind, schließen unter anderem die Qualitätsziele und Qualitätspolitik, die Prozessbeschreibungen im Qualitätsmanagement sowie die Nachweise zur Qualitätssicherung im Unternehmen ein. Ein internes ISO 9001 Audit findet vor der Erstzertifizierung, dann einmal jährlich beim Überwachungsaudit und schließlich vor der Rezertifizierung statt.

ISO 27001 Audit

Das ISO 27001 Audit beschreibt die Analyse des Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) nach ISO 27001 in Unternehmen. Bezüglich der ISO 27001 sind Sicherheitsstandards im Unternehmen einzuhalten und Sicherheitsrisiken zu beseitigen. Die Zertifizierung nach ISO 27001 soll Cyberangriffen und Datenverlusten im Unternehmen entgegenwirken.

Erforderliche Nachweise für das ISO 27001 Audit sind beispielsweise Informationssicherheitsbewertungen, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Informationssicherheit bei Lieferanten, Informationssicherheitsrisiken im Unternehmen sowie der Umgang mit diesen Risiken. Das interne ISO 27001 Audit wird vor der Erstzertifizierung, ein Mal jährlich beim Überwachungsaudit und wieder vor der Rezertifizierung durchgeführt.

ISO 14001 Audit

Ein ISO 14001 Audit meint die Analyse des Umweltmanagementsystems (UMS) nach ISO 14001 in Unternehmen. Für das Audit sind umweltrelevante Aspekte im Unternehmen einzuhalten und die Umweltleistung ist zu verbessern. Die ISO 14001 fordert, dass sämtliche Umweltauswirkungen im Unternehmen zu minimieren sind. 

Zu den Nachweisen, die beim ISO 14001 Audit vorzuzeigen sind, gehören unter anderem interne Emissionen, Umweltziele inklusive dem Plan zur Erreichung dieser, die unternehmerische Umweltpolitik und der Umgang mit Chancen hinsichtlich der Verbesserung der Umweltleistung im Unternehmen. Die Durchführung des internen ISO 14001 Audits findet vor der Erstzertifizierung, dann ein Mal jährlich beim Überwachungsaudit und schließlich vor der Rezertifizierung statt.

ISO 45001 Audit

Das ISO 45001 Audit gilt als Analyse des Arbeitsschutzmanagementsystems (ASMS) nach ISO 45001 in Unternehmen. Beim Audit wird die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (SGA) und der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter geprüft. Mit der ISO 45001 Norm sollen Risiken am Arbeitsplatz minimiert und Kosten durch personelle Ausfälle aufgrund von Arbeitsunfällen reduziert werden.

Zu den erforderlichen Nachweisen für das ISO 45001 Audit zählen zum Beispiel Arbeitssicherheitsunterweisungen, die SGA-Politik, die SGA-Ziele und der Plan zur Erreichung dieser, der Umgang mit Arbeitssicherheitsrisiken und das SGA-Handbuch mit allen erforderlichen Management-Dokumenten. Ein internes ISO 45001 Audit wird vor der Erstzertifizierung, einmal jährlich beim Überwachungsaudit und nach drei Jahren wieder vor der Rezertifizierung durchgeführt.

ISO 17025 Audit

Beim ISO 17025 Audit geht es um die Analyse des Qualitätsmanagementsystems (QMS) nach ISO 17025 für Prüf- und Kalibrierlabore. Die ISO 17025 Norm verlangt die Verbesserung der Qualität und Effektivität des Labors. Beim Audit sind die Anforderungen an die Prüf- und Kalibriergeräte einzuhalten und optimale Räumlichkeiten sowie Umgebungsbedingungen vorzuweisen.

Nachweise, die für den Auditor beim ISO 17025 Audit erforderlich sind, sind beispielsweise die Durchführung von Prüf- oder Kalibrierverfahren, Arbeitsabläufe im Labor sowie Mess- und Prüfmittel. Das interne ISO 17025 Audit ist vor der Erstzertifizierung, dann jährlich beim Überwachungsaudit und schließlich wieder vor der Rezertifizierung durchzuführen.

ISO 13485 Audit

Ein ISO 13485 Audit beschreibt die Analyse des Qualitätsmanagementsystems (QMS) nach ISO 13485 für Medizinprodukte in Unternehmen. Bei der Norm geht es um die verbesserte Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität der Medizinprodukte, die Einhaltung der Medizinproduktrichtlinien und -gesetze sowie um sterile Medizingeräte für die optimale Herstellung, die Entwicklung und das Design von Medizinprodukten.

Im ISO 13485 Audit sind erforderliche Nachweise, wie beispielsweise Qualitätsziele und der Plan zur Erreichung dieser, Produktspezifikationen, Risikoanalysen im Unternehmen und die Erfüllung der Kundenanforderungen vorzulegen. Interne ISO 13485 Audits finden vor der Erstzertifizierung, einmal im Jahr beim Überwachungsaudit und wieder vor der Rezertifizierung nach drei Jahren statt. 

ISO 50001 Audit

Im ISO 50001 Audit wird eine Analyse des Energiemanagementsystems (EnMS) nach ISO 50001 in Unternehmen durchgeführt. Beim ISO 50001 Audit wird die Optimierung der Energieeffizienz, die Reduzierung des Energieverbrauchs im Unternehmen und die Verbesserung der energetischen Leistung im Unternehmen geprüft. Dabei sind alle Energiegesetze einzuhalten.

Der Auditor verlangt beim ISO 50001 Audit Nachweise, wie zum Beispiel Daten zum Energieverbrauch, die Energieleistungskennzahlen (EnPl), die Energiepolitik und die Energieziele sowie die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen. Zu den gesetzlichen Anforderungen gehören beispielsweise das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) und das Energiedienstleistungsgesetz (E-DLG). Das interne ISO 50001 Audit wird vor der Erstzertifizierung, vor der Rezertifizierung und jährlich als Überwachungsaudit durchgeführt.

ISO 22000 Audit

Das ISO 22000 Audit meint die Analyse des Qualitätsmanagementsystems (QMS) nach ISO 22000 für die Lebensmittelsicherheit. Die Norm legt den Fokus auf die Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit bei der Herstellung von Produkten. Für die Einhaltung der Normforderungen sind Gefahren und Risiken zu kontrollieren, Kontaminationen zu verhindern sowie gesetzliche und behördliche Anforderungen einzuhalten.

Erforderliche Nachweise, die ein Auditor beim ISO 22000 Audit verlangt, sind unter anderem die Einhaltung lebensmittelrechtlicher Vorschriften zum Schutz der öffentlichen Gesundheit, Lebensmittelkontrollen, Kundenanforderungen, der Umgang mit Risiken in der Lebens- und Futtermittelbranche sowie Prozesse in der Lebensmittelkette. Ein internes ISO 22000 Audit findet vor der Erstzertifizierung und dann einmal jährlich sowie vor der Rezertifizierung statt.

Wie ist der Ablauf eines ISO Audits?

Der Ablauf eines ISO Audits unterteilt sich in Vorbereitung, Durchführung des Audits und Nachgespräch. Für ein internes Audit wird entweder ein interner oder ein unabhängiger, externer Auditor eingesetzt. Das externe Zertifizierungs- oder Akkreditierungsaudit führt ein Auditor einer zuständigen Gesellschaft durch.

Bei der Vorbereitung wird der Auditplan inklusive des Auditprogrammes eingesehen und der Ablauf mit allen Mitarbeitern durchgegangen. Zusätzlich wird ein Zeitplan aufgestellt und die Verantwortlichkeiten im Auditprozess verteilt. Während der Durchführung des Audits sieht sich der Auditor alle relevanten Nachweise an und führt Gespräche mit den Prozessbeteiligten sowie mit der Leitung. Der Auditor prüft zudem das jeweilige Managementsystem auf Effektivität und dokumentiert dabei alle Funde und Bewertungen.

Beim Nachgespräch präsentiert der Auditor der Leitung seine Bewertungen und Feststellungen. Dabei erklärt er Verbesserungspotenziale, Fehler und Abweichungen zur Norm. Der Auditor nennt schließlich notwendige Maßnahmen zur vollständigen Normkonformität, woraufhin das Unternehmen einen detaillierten Auditbericht erhält.

Wie oft sollte man ISO Audits durchführen lassen?

Man sollte interne ISO Audits vor der Erstzertifizierung und Rezertifizierung sowie jährlich als Überwachungsaudit durchführen lassen. Unter bestimmten Voraussetzungen haben Unternehmen die Möglichkeit, ein Dreijahresplan aufzustellen, sodass nur einige Prozesse und Abläufe jährlich auditiert werden müssen.

Die Akkreditierung bzw. Zertifizierung findet nach dem internen Audit statt und hat dann eine Gültigkeit von drei Jahren. Nach diesen drei Jahren erfolgt nach einem erneuten internen die Rezertifizierung. Unternehmen haben die Option, interne ISO Audits beliebig oft selbst durchzuführen oder diese durchführen zu lassen.

ISO Audits von IQI

Wir von IQI bieten interne ISO Audits für 7 verschiedene ISO-Normen an: für die DIN EN ISO 9001, die DIN EN ISO 14001, die DIN EN ISO 45001, die DIN EN ISO/IEC 17025, die DIN EN ISO 13485, die DIN EN ISO 50001 und die DIN EN ISO/IEC 27001.

Bei Bedarf helfen wir Ihnen zusätzlich bei der Einführung des jeweiligen Managementsystems und begleiten Sie auf dem Weg zur erfolgreichen Zertifizierung oder Akkreditierung. Füllen Sie bei Interesse einfach das unten stehende Formular aus oder setzen Sie sich auf Ihrem präferierten Kontaktweg per Telefon oder E-Mail mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf eine baldige Zusammenarbeit.

Mit großer Freude dürfen wir Ihnen mitteilen, dass wir von der IQI GmbH offiziell in das amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen (AVPQ) eingetragen wurden. Die AVPQ ist eine Online-Datenbank, die unsere Eignungsnachweise enthält und im Rahmen von Lieferantenaufnahmeverfahren durch öffentliche Auftraggeber und andere Organisationen eingesehen werden kann. 

Das AVPQ Zertifikat hat den Vorteil, dass wir bei unseren Auftraggebern anstelle von zahlreichen Dokumenten nun lediglich auf die Zertifikatsnummer 05 102 654695 in der AVPQ-Datenbank verweisen können. Die Daten sind mit einem Zugangscode gesichert, den wir Ihnen im Rahmen von Anfragen in der Angebotsphase gerne zur Verfügung stellen. 

Wir von IQI GmbH haben uns dafür entschieden, uns in das amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen (AVPQ) eintragen zu lassen, da dies sowohl für uns als auch für die Auftraggeber eine höhere Rechtssicherheit bietet. 

Mit der Zertifizierung zeigen wir, dass wir zwingende soziale Verpflichtungen wie beispielsweise in Bezug auf den Mindestlohn und die Sozialversicherungspflichten einhalten, Menschenrechte bewahren und Lieferkettensorgfalt betreiben.

Darüber hinaus weisen wir die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, beispielsweise in Steuersachen nach und machen unsere Liquidität als leistungsstarkes Unternehmen transparent. Die Nachweise entsprechen den Anforderungen der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) und der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL), womit sie sowohl in Ausschreibungsverfahren als auch in Lieferantenaufnahmeverfahren zur Bewertung unserer Compliance genutzt werden können.

Ein wirksames Rechtskataster ist der pragmatische Weg, um Compliance zu sichern, audit-sicher zu dokumentieren und Risiken im Griff zu behalten. Dieser Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie Sie ein rechtskonformes Rechtskataster im ISO-Managementsystem aufbauen, pflegen und sinnvoll mit Prozessen verknüpfen. Er beantwortet die häufigsten Fragen zur Auswahl von Tools, Verantwortlichkeiten, Aktualisierung und zur optimalen Beratung. IQI GmbH bietet herausragendes Consulting für Rechtskataster bei KMU und Mittelstand: modular, fair bepreist, online unterstützt und vor Ort geprüft – damit Sie verlässlich zertifizierungs- und auditbereit sind.

Bedeutung und Nutzen eines Rechtskatasters

Ein Rechtskataster ist ein strukturiertes Verzeichnis aller für ein Unternehmen relevanten Gesetze, Verordnungen, Normen, Genehmigungen und internen Vorgaben – organisiert, um Rechtspflichten effizient zu steuern, im Alltag anzuwenden und audit-sicher zu dokumentieren. Vorteile auf einen Blick:

ISO-Managementsysteme (u. a. 9001, 14001, 45001, 27001, 50001) verlangen die Ermittlung und Einhaltung bindender rechtlicher Verpflichtungen; ein aktuelles Rechtskataster ist dafür der praktikabelste Hebel.

Voraussetzungen für ein konformes Managementsystem nach ISO Standard

Die Normen ISO 9001 (Qualität), ISO 14001 (Umwelt), ISO 45001 (Arbeitsschutz), ISO 27001 (Informationssicherheit) und ISO 50001 (Energie) verlangen, dass Organisationen ihre bindenden Verpflichtungen kennen, bewerten, umsetzen und regelmäßig überprüfen. Rechtskonform ist ein Managementsystem, wenn alle relevanten Pflichten systematisch identifiziert, in Prozesse integriert, wirksam umgesetzt und nachweisbar bewertet werden.

NutzenWarum es wichtig ist
Zentrale ÜbersichtAlle Pflichten sind an einem Ort gebündelt; Zuständigkeiten und Nachweise sind leicht auffindbar.
Vereinfachte Audit-VorbereitungPrüfpfade, Revisionen und Gültigkeiten sind strukturiert – Audits laufen schneller und sicherer ab.
Besseres RisikomanagementRelevanzbewertung und Maßnahmenableitung verbessern Entscheidungen und Priorisierung.
Minimierte Compliance-RisikenAktualität und klare Verantwortungen senken die Gefahr von Verstößen und Folgekosten.

Organisatorische Bausteine für Compliance:

Praxisbeleg:
Kleine Teams erreichen Zertifizierungen effizient, wenn sie modulare Tools und externe Expertise kombinieren.

Schritt 1: Relevante Rechtsbereiche und Prozesse identifizieren

Starten Sie mit einer systematischen Bestandsaufnahme: Welche Rechtsdomänen wirken auf Ihre Produkte, Standorte und Prozesse? Typische Bereiche: Umweltrecht, Arbeitsschutz, Energierecht, Produktsicherheit, Datenschutz, Gefahrstoffe, Betriebsgenehmigungen, Abfall/Abwasser, Emissionen, Verkehr/Logistik, Bau- und Kommunalrecht.

Praktischer Tipp:

Schritt 2: Rechtsquellen erfassen und strukturieren

Rechtsquelle ist jede externe oder interne Vorgabe (Gesetz, Verordnung, Norm, Genehmigung, Betriebsanweisung), die Pflichten begründet.

Vorgehen für den Erstaufbau:

  1. Sammlung: Gesetze, Verordnungen, EU-Richtlinien, Genehmigungen, Normen, Verbandsregeln, interne Policy-Dokumente.
  2. Struktur: Kategorisierung nach Themen (Umwelt, Arbeitsschutz, Energie, Qualität, Compliance).
  3. Datensätze je Quelle: Titel/Zitation, Fundstelle, Ausgabedatum, Geltungsbereich, betroffene Prozesse/Standorte, zuständige Funktion, Nachweise/Verknüpfungen.
  4. Übersicht: Tabellenansichten oder Software-Register erleichtern die Pflege und Auditfähigkeit; webbasierte Rechtskataster-Lösungen bieten Rollen, Uploads und Revisionen

Schritt 3: Relevanzbewertung und Verantwortlichkeiten zuordnen

Schritt 4: Auswahl und Einrichtung technischer Plattformen

Vergleich in der Praxis:

Worauf Sie bei der Toolwahl achten sollten:

Schritt 5: Integration des Rechtskatasters in das ISO-Managementsystem

Richten Sie das Register entlang der High Level Structure (Kontext, Führung, Planung, Unterstützung, Betrieb, Bewertung, Verbesserung) aus, um Pflichten nahtlos in Prozesse zu übersetzen.

So gelingt die Verknüpfung:

Einfacher Prozessfluss: Rechtsquelle identifiziert → Anwendbarkeit bewertet → Verantwortung zugeordnet → Maßnahme geplant → Wirksamkeit geprüft → Management informiert

Schritt 6: Laufender Betrieb, Pflege und Aktualisierung

Rechtskonformität ist dynamisch. Etablieren Sie Routinen für:

Automatisierte Benachrichtigungen und Update-Newsletter der Tools reduzieren manuellen Aufwand und halten Ihr Register aktuell – ein zentraler Faktor für verlässliches Risikomanagement, besonders in beweglichen Rechtsgebieten wie Umwelt- und Energierecht (vgl. Althammer & Kill sowie rechtskataster-online).

Praxistipps zur effizienten Rechtskatasterpflege vor Ort

Unser zweistufiges Vorgehen hat sich bewährt: Wir erstellen Rechtskataster für unsere Kunden im Rahmen eines Online-Verfahrens. Die Überprüfung der Einhaltung gesetzlicher Pflichten erfolgt vor Ort.

Empfehlungen für den Alltag:

Praxisvignette: Ein mittelständischer Hersteller ordnete alle Genehmigungsauflagen produktionsnahen Rollen zu und führte monatliche 20‑Minuten-Checks ein. Ergebnis: 30 % schnellere Bereitstellung von Auditnachweisen und deutlich weniger Feststellungen – bei gleichem Teamumfang.

Vorteile einer externen Beratung für Rechtskataster und Compliance-Checks

Interne Lösungen scheitern oft an Zeitmangel, Update-Lücken und fehlender Toolroutine. Externe Spezialisten beheben genau das:

IQI GmbH steht für rechts- und auditsichere Umsetzung mit fairen, transparenten Bausteinen – online unterstützt, vor Ort verankert. Für eine unverbindliche, klare Erstberatung: IQI GmbH.

Häufig gestellte Fragen zum Rechtskataster-Management im ISO-System

Ein Rechtskataster ist das strukturierte Verzeichnis aller geltenden Pflichten; es macht Compliance steuerbar, Nachweise auditfähig und reduziert Haftungsrisiken.

Sie bringt aktuelles Fachwissen, erprobte Tools und effiziente Methoden ein – in der Regel schneller und kostengünstiger als reine Inhouse-Lösungen.

Mindestens jährlich vollständig und zusätzlich anlassbezogen bei relevanten Gesetzesänderungen, neuen Genehmigungen oder Prozessänderungen.

Alle relevanten Gesetze, Verordnungen, Genehmigungen und internen Vorgaben, strukturiert nach Themen und klar mit Verantwortlichkeiten und Nachweisen.

Besonders für

  • ISO 9001 und branchenspezifische QM Standards wie ISO 13485, ISO 17025, IATF 16949, EN 9100
  • integrierbare Normen wie ISO 14001, ISO 45001, ISO 50001 und ISO 27001,

da diese Normen die Ermittlung und Bewertung rechtlicher Verpflichtungen erfordern.

APQP steht für „Advanced Product Quality Planning” (Produkt-Qualitätsvorausplanung und Steuerung, PQVP) und beschreibt eine Vorgehensweise zur Qualitätssicherung und Qualitätsvorausplanung. Das Ziel von APQP ist die Qualitätsbestimmung eines Produkts bereits während des Herstellungsprozesses.

Demnach hält die APQP alle Maßnahmen fest, die im Produktionsprozess ergriffen werden müssen, um die Qualität des Produkts zu sichern. Wir erklären Ihnen im Folgenden, was die APQP ist, was die 5 Phasen während des Verfahrens sind, welche Tätigkeiten es im APQP gibt und was die Vorteile und Ziele der APQP sind. 

Was ist die APQP?

Die APQP ist ein Prozess der Qualitätsvorausplanung (QVP), der vorwiegend in der Automobil- und Zulieferindustrie, aber auch in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Medizintechnik angewendet und im Regelwerk QS-9000 festgelegt wird. APQP wird für die Neueinführung eines Produkts oder für eine Produktänderung nach Markteinführung angewendet und wird in der Qualitätsvorausplanung, der Steuerungsplanung sowie der Produktentstehung eingesetzt.

Die APQP ist wichtig, da sie ab der Konzeptphase bis zur Serienproduktion hilft und somit hochwertige Produkte mit einem geregelten Ablauf entwickelt werden können. Neben der Qualitätsvorausplanung spielen bei APQP ebenfalls die Qualitätsfunktionsdarstellung (QFD) und die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) eine wichtige Rolle.

Die Produkt-Qualitätsvorausplanung und Steuerung wurde 1982 von den US-amerikanischen Automobilherstellern Ford, Chrysler und General Motors als Lieferantenqualitätsforderungen entwickelt. Die QS-9000 Richtlinien wurden schließlich 1994 veröffentlicht. Für die richtige Umsetzung des Verfahrens wurde APQP in 5 Phasen aufgeteilt.

Was sind die 5 Phasen der APQP?

Die 5 Phasen der APQP sind die Planung, das Produktdesign und die Produktentwicklung, das Prozessdesign und die Prozessentwicklung, die Produkt- und Prozessvalidierung sowie die Rückmeldung, Bewertung und korrektive Maßnahmen. Auf die Eigenschaften der Phasen wird nachfolgend eingegangen.

1. Planung 

In der ersten Phase der Planung müssen die Kundenbedürfnisse und -anforderungen nachvollzogen und die Qualitätsziele für das Produkt definiert werden. Während dieser Stufe wird ebenfalls das Projekt hinsichtlich des Zeitplans, des Budgets, der benötigten Ressourcen und der Marketingstrategie geplant. Darüber hinaus muss eine Risikoanalyse für das frühzeitige Erkennen von Gefahren/Herausforderungen im Prozess durchgeführt werden.

2. Produktdesign und Produktentwicklung

Während des Produktdesigns und der Produktentwicklung in der zweiten Phase werden Spezifikationen für das Produkt formuliert, da diese auf den Kundenanforderungen beruhen müssen. Hierbei wird ebenfalls das Design des Produkts entwickelt und bewertet, um dessen Spezifikationen sicherzustellen.

Auch die Fertigung und die Montage des Produkts wird geplant sowie der Prototyp gebaut und bewertet. Am Ende dieser Phase wird validiert, ob das Design, die Spezifikationen und die Kundenanforderungen vollständig berücksichtigt wurden. 

3. Prozessdesign und Prozessentwicklung

Im nächsten Schritt, in der Phase des Prozessdesigns und der Prozessentwicklung, wird der Prozessplan erstellt, wobei beispielsweise die Vorgehensweise, die benötigten Ausrüstung und die notwendigen Werkzeuge kalkuliert werden. Mögliche Risiken im Prozess müssen hierbei ebenfalls erkannt und minimiert werden.

Während der Prozessentwicklung ist es darüber hinaus wichtig, Qualitätskontrollpläne und effektive Prozessabläufe zu erarbeiten sowie passende Lieferanten und Zulieferer zu wählen. Die Qualifikationen der Lieferanten und Zulieferer müssen jedoch im Voraus geprüft werden. 

4. Produkt- und Prozessvalidierung 

Die vierte Phase beschreibt die Produkt- und Prozessvalidierung, in der Tests durchgeführt werden, um die Effektivität und die Qualität des Produkts festzustellen. Der Prozess der Produktion und die Qualität des Endprodukts werden rekapituliert und ein Bericht für den Verlauf des Prozesses wird erstellt.

5. Rückmeldung, Bewertung und korrektive Maßnahmen

In der letzten Phase wird das Feedback der Kunden nach der Markteinführung des Produkts eingeholt und die Qualität des Endprodukts bewertet. Falls die Notwendigkeit besteht, sollten in dieser Phase ebenfalls mögliche Korrekturmaßnahmen ergriffen und Vorbeugemaßnahmen für zukünftige Fehler oder Risiken getroffen werden.

Am wichtigsten ist es, eine kontinuierliche Verbesserung für das Produkt zu gewährleisten und dabei die Anforderungen und die Rückmeldungen der Kunden einzubeziehen. 

Welche Tätigkeiten gibt es im APQP-Prozess?

Im APQP-Prozess gibt es verschiedene Tätigkeiten für die Konstruktion, den Einkauf, die Logistik, das Marketing, die Lieferanten, die Produktion und die Qualitätssicherung in der Produktentwicklung, die durch die Zusammenstellung eines internen Teams ausgeführt werden müssen. Bei der Umsetzung der Tätigkeiten muss den Vorschriften des APQP-Handbuchs nachgegangen und Kundenanforderungen ermittelt werden.

Die folgende Liste zeigt die unterschiedlichen Techniken, die im Prozess von den Experten angewendet werden.

Was sind die Vorteile der APQP?

Die Vorteile der APQP sind die nachhaltig verbesserte Qualität der Produkte und Prozesse, die gesteigerte Kundenzufriedenheit durch das Nachkommen der Anforderungen und die Fehlervermeidung bei der Produktentwicklung. Außerdem werden alle Aufgaben im Prozess pünktlich und mit höchster Sorgfalt erledigt.

Die APQP kann zudem den stetigen Austausch zwischen Kunde und Lieferant sicherstellen und dadurch eine verbesserte Transparenz sowie ein erhöhtes Vertrauen schaffen. Die APQP kann eine Kosteneinsparung garantieren, da keine Optimierungen vor oder nach der Markteinführung notwendig sind.

Was sind die Ziele der APQP?

Die Ziele der APQP sind, die Produktqualität ab der Markteinführung zu gewährleisten und den Prozess der Produktentwicklung zu verbessern. Mithilfe der APQP können Fehler, notwendige Änderungen und Lücken frühzeitig erkannt sowie Qualitätsrisiken verringern werden. 

Die APQP soll dafür eingesetzt werden, dass das Projektmanagement zielgerichteter gestaltet wird und Kundenanforderungen vollständig nachgekommen werden. Bei der APQP handelt es sich um einen strukturierten Prozess mit bewährten Methoden, der eine kontinuierliche Verbesserung bei der Prozessentwicklung sicherstellen soll.

Was ist das Verhältnis zwischen der APQP und der ISO 9001?

Das Verhältnis zwischen der APQP und der ISO 9001 wird im Folgenden erklärt.

APQP und ISO 9001

Sowohl die APQP als auch die ISO 9001 bestimmen die Rahmenbedingungen für das Qualitätsmanagement und stellen wichtige Grundlagen dafür dar. Während die APQP vorwiegend für die Automobilindustrie entwickelt wurde, gilt die ISO 9001 branchenübergreifend und ist für alle Unternehmen geeignet.

Die APQP fokussiert sich auf die Verbesserung der Qualität in der Produktentwicklung und die ISO 9001 auf die Verbesserung des Qualitätsmanagements und der Kundenorientierung im gesamten Unternehmen sowie dessen Prozesse.

Beide Vorschriften gehen einem prozessorientierten Ansatz nach, wobei die APQP diesen für die Produktentwicklung und die ISO 9001 für das gesamte Qualitätsmanagement nachgeht. Darüber hinaus ist für die APQP keine Zertifizierung erforderlich, für die Einführung der ISO 9001 im Unternehmen ist jedoch eine Zertifizierung durch eine akkreditierte Stelle notwendig.

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Die IQI GmbH ist seit mehr als 20 Jahren nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und wendet damit selbst ein Qualitätsmanagementsystem an. Damit zeigen wir, dass wir aktiv leben, was wir Ihnen anbieten.

Als AVPQ-zertifiziertes Unternehmen weisen wir die Einhaltung sozialer Standards, gesetzlicher Anforderungen sowie unsere Leistungsfähigkeit als zuverlässiger Lieferant nach. Die Nachweise entsprechen den Anforderungen der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) und der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL).

Wir sind Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Luft-und Raumfahrt (DGLR) und der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ), beteiligen uns an Experten-Netzwerken und stellen unsere fachliche Weiterentwicklung sicher.

Mit unserer Mitgliedschaft im “Wirtschaft in Südwestfalen e.V.” wollen wir gemeinsam mit regionalen Unternehmen den Standort Südwestfalen als Marke fördern.

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